Kinder in der Kirche 2017

von Pfarrer Andreas Rade

Die KiK-Angebote haben im vergangenen Jahr eine Wandlung durchgemacht. Der KiK.-Masans findet seit dem Schuljahr 2017/18 nur am ersten Sonntag des Monats parallel und zeitgleich zum Gottesdienst statt. Gemeinsam mit den Erwachsenen starten die Kinder im Kirchenraum, singen und beten und begeben sich anschliessend zusammen mit ihrer Leiterin Telma Rhyner oder Gisela Rade ins Kirchgemeindesäli, um einen kindergerechten Gottesdienst zu feiern. Wenn möglich wird inhaltlich dasselbe Thema angeschaut, das in der Predigt vorkommt.

Das KiK-Theater hat unter der Leitung von Katharina Möhl und Paola Cotti im Saisonabschlussgottesdienst der Familienkirche an Himmelfahrt ein Theater zu Petrus aufgeführt. Das fahrbare Fischerboot und die aufwendig gestalteten Kostüme haben grossen Eindruck hinterlassen. Die beiden Leiterinnen haben auf Ende der Saison demissioniert. Für die Weihnachtsspiele konnte Stefan Buschauer angefragt werden, der mit der sechsten Klasse Religion Masans sowohl in einem Adventsgottesdienst in der Kirche Masans als auch in der Dezember Familienkirche viel Freude bereitete.

Die vier KiK-Nachmittage haben jeweils ein Saison-Thema und werden von Christina Wehrli, Katrin Jäger und Pfarrer Andreas Rade verantwortet. Das erste Halbjahr war geprägt durch einen kurligen Künstler namens Theodor Tischbein, gespielt von Andreas Rade, der Geheimnisse der Schöpfung und des Lebens entdeckte und dabei von der Schnecke Ludmilla begleitet wurde. Im zweiten Halbjahr begannen wir mit der Erforschung und Entdeckung der ersten zwei der vier Kirchen der Evangelischen Kirchgemeinde Chur. Ganz verschiedene Sinne wurden angesprochen bei der Erkundung der Regulakirche und der Martinskirche. Schwerpunktmässig beschäftigten wir uns in der Regulakirche mit ihren Fenstern und in der Martinskirche interessierten der Turm und seine Glocken. In jede Kirche wurde zusätzlich eine Kirchenperson eingeladen, welche Einblick in einen ihrer Arbeitsbereiche gewährte. Die Begleitpersonen der Kinder durften jeweils am Anfang und am Schluss der Nachmittage dabei sein und etwas von der besonderen Atmosphäre der Kirchen gleich selber miterleben.