Kinderlager 2017

von Pfarrer Andreas Rade

Fischen – das ist doch nur ein Hobby für langweilige Menschen? Falsch gedacht! Im Kinderlager in der zweitletzten Sommerferienwoche in Pradella wurden 23 Kinder und ihre Leiter begleitet von der spannenden Geschichte des Fischers Petrus und seinen Abenteuern.

Das Motto des Sommerlagers 2017 verhiess sogar stürmische Zeiten. Und tatsächlich: Um dem so richtig Ehre zu erweisen, empfing das Engadin die ganze Truppe mit einem Wolkenbruch, der die Bäche anschwellen liess. Die geplante Nachtwanderung am ersten Abend fiel buchstäblich ins Wasser. Allseits beliebt waren die Wasser- und Fischerspiele am Inn samt Schlammbad. In einer Bastelwerkstatt entstanden schönste Schlüsselanhänger aus Leder oder Holz. In Erinnerung an die Heilung eines Gelähmten gab es verschiedenste Stafetten mit Hindernisparcours und im Seilparc Sur En galt es, das Vertrauen zu stärken und Mut zu beweisen. Dass Petrus im Blick auf Jesus übers Wasser ging, hinderte die Kinder nicht daran, einen Nachmittag im kühlen Nass des Freibads zu verbringen und verschiedenste Sprünge ab dem Sprungbrett zu üben. Am letzten Tag galt es, die erlebten Geschichten in verschiedenen Trailers aufzuzeichnen und zu vertiefen. Das Anschauen derselben bildet schon fast einen festen Bestandteil des Abschlussabends. Einzig das Essen entsprach nicht dem einfachen Menüplan eines Fischers. Das Küchenteam hat alle verwöhnt, oder in Kinderworten: «Dessert und Essen mmmmmmmmm!!!» Ohne gröbere Zwischenfälle und gesund durften die Kinder am Samstag wieder ihren Eltern übergeben werden. Das nächstes Lager folgt bestimmt.