Konfirmandenunterricht 2017

von Pfarrerin Manuela Noack

Zum 1. Mai wurde die Stelle der Koordination und Organisation der gesamtstädtischen Konfirmandenunterricht mit mir neu besetzt. Das derzeitige Churer Konfmodell, das ja die gesamten drei Jahre der Oberstufe umfasst, ist ein komplexes Modell, das Vor- und Nachteile hat. Durch die Ausweitung auf drei Jahre ist die Belastung der Konfirmandinnen und Konfirmanden während des einzelnen Jahres deutlich geringer als bei kürzeren Laufzeiten. Dies kommt vielen Jugendlichen und ihren Eltern entgegen, da diese zum Teil eine erhebliche Anzahl an Terminen mit Schule, Musik, Sport etc. verbinden müssen.

Gerade die Praktika und Wahlkurse, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden im ersten und zweiten Jahr besuchen und sich aus einem breitgefächerten Angebot selbst wählen dürfen, erweisen sich dabei als besonders geeignet. So können die Jugendlichen nicht nur wählen, was ihnen Spass macht, sondern auch die Termine und Zeiten selber aussuchen.

Im Moment gibt es pro Konfjahrgang vier bis sechs Klassen mit insgesamt 64 bis 75 Konfirmanden. Die neue Einteilung der Konfklassen, aus verschiedenen Schulhäusern und dem Gymnasium gemischt, hat sich bewährt und wird so weiter fortgeführt. Die ganze Konfzeit mit all ihren Angeboten wird durch die Arbeitsgruppe Konfirmation in Absprache mit dem Vorstand vorbereitet, geleitet und evaluiert und wenn nötig angepasst. In dieser sind zurzeit sechs Pfarrpersonen aus Chur und der Kollege der Kirchgemeinde Steinbach/Maladers involviert.

Ziel des Konfunterrichts ist es, die jungen Menschen im Erwachsenwerden zu begleiten und zu unterstützen hin auch zu einer religiösen Mündigkeit. Wir wollen ihnen Orientierung geben im Glauben, für ihre Fragen, ihre Suche nach ihrem Weg ins Leben eines Erwachsenen und in die Gemeinschaft, um eigene Verantwortung zu übernehmen.