Christina Tuor

Pfarrerin Christina Tuor

Projekt Regulakirche

Tel. 081 353 35 34

Gemeinsam an der Kirche bauen

Vom Schweizerischen Kirchenbund kam die Theologin und Älplerin 2014 nach Chur, um als Pfarrerin das Projekt Regulakirche aufzubauen: eine Kirche für Viele – gerade auch junge Erwachsene nach der Konfirmation. Sie wirkt aber auch als Religionslehrerin am Gymnasium Kloster Disentis und als Professorin für Neues Testament an der Universität Basel .

Motto:
Ich engagiere mich in der Kirche, weil ich mit Leidenschaft Theologin bin und mir das menschliche Leben in all seinen Facetten am Herzen liegt.

Kurzinterview

Welche Tätigkeit in der Kirchgemeinde ist Ihnen am Wichtigsten?
Im Projekt Regulakirche vernetzen wir Feiern, Begegnungen und Bildungsangebote. Wir probieren aus und bauen gemeinsam mit den Menschen an unserer Kirche: so gibt es an drei Nachmittagen den offenen Raum der Stille, Singen und Andachten am Donnerstag sowie den samstäglichen Gottesdienst der orthodoxen Eritreer, daneben einmalige Anlässe wie Theater, Gesprächsabende, Ausstellungen.

Was machen Sie ausserhalb der Kirchgemeinde?
Ich habe zwei Leidenschaften: Theologin und Älplerin. Für beides bin bzw. war ich als Ausbildnerin, aber auch praktisch tätig. Die Theologin auf der Alp ist natürlich ein tolles Cliché. Aber die harte Arbeit mit den Tieren in den Bergen hat mit Bilderbuch wenig zu tun.

Wie tanken Sie Kraft und Energie?
In der Familie und den Bergen. Wir wohnen etwas abseits, wo die Uhr irgendwie langsamer tickt. Die Ruhe und die Natur schaffen Raum,  um zu verarbeiten, um wieder mit dem Denken nachzukommen.

Wo ist Ihr Lieblingsort in Chur?
Generell mag ich Orte, die etwas mit den Menschen machen. Die Regulakirche ist ein solcher Ort, aber auch Gassen und Winkel in der Altstadt gehören dazu.

Was kommen Ihnen bei den folgenden 7 Themen der Kirchgemeinde in den Sinn?
Gemeinde:
Die unsrige ist lebendig, spannend, vielfältig, offen für Neues
Leben:
Die Menschen darin begleiten, ihre eigenen Wege zu finden
Familie:
Die Arbeit mit Jugendlichen schliesst deren Familien mit ein
Jugendliche:
Sie brauchen unser volles Vertrauen, damit sie „gross“ werden können
Senioren:
Ihre Erfahrung und ihr Wissen  sind wertvoll wie ein kostbarer Schatz
Soziales:
Jeder Mensch ist als Mensch zu achten, ganz unabhängig von seiner sozialen Situation
Freizeit:
Musik und Gesang können neue Gemeinschaften schaffen, das zeigt sich z.B. am Taizé-Singen mit jungen Menschen