Gisella Belleri

Pfarrerin Gisella Belleri

Quartier Masans, Seniorenzentrum Cadonau, Alters- und Pflegeheim Loëgarten

Tel. +41 81 353 59 00

Ich bin in Graubünden neu verwurzelt worden

Nach ihrer Erstausbildung zur Primarleherin hat es Pfarrerin Gisella Belleri zunächst an den Zürichsee gezogen. Nach dem Theologiestudium in Basel und Heidelberg wurde sie in Zumikon in ihr erstes Pfarramt gewählt. 1999 kehrte sie nach Graubünden zurück. Zunächst für über zehn Jahre als Pfarrerin der Evangelischen Kirchgemeinde Ausserdomleschg. Seit 2010 ist sie Pfarrerin in Chur.
„Ich bin gerne Seelsorgerin“, sagt Gisella Belleri mit Überzeugung.

Motto:
Ich engagiere mich in der Kirche, weil mich die Beziehung zu den Menschen fasziniert.

Kurzinterview

Welche Tätigkeit in der Kirchgemeinde ist Ihnen am Wichtigsten?
Die Seelsorge und Gottesdienste – gerade auch im Seniorenzentrum Cadonau sowie dem Alters- und Pflegeheim Loëgarten. Und natürlich die schönen Begegnungen am Mittagstisch in Masans.

Was machen Sie ausserhalb der Kirchgemeinde?
Ich bin im Verein Bildungszentrum Palottis, Schiers, engagiert. Wir haben in den letzten Jahren wichtige Entwicklungsschritte erfolgreich gemeistert. Seit einigen Jahren bin ich Präsidentin des Vereins, dies ist mit interessanten Aufgaben, auch immer wieder mit Herausforderungen verbunden. Da arbeite ich sehr gerne mit.
In Chur treffe ich mich regelmässig mit sozial und gesellschaftlich interessierten Frauen zum Austausch und zur Weiterbildung.

Wie tanken Sie Kraft und Energie?
Ich hab mich schon immer zum Wasser hingezogen gefühlt. Das Schwimmen in einem Bergsee nach einer Wander- oder Biketour geniesse ich sehr. Daheim tanke ich Kraft im Garten oder beim Kochen für Gäste.

Wo ist Ihr Lieblingsort in Chur?
Am Wochenmarkt am Samstagmorgen und in der Kirche Masans erlebe ich viel Freude und viel Schönes.

Wieso braucht es die Kirchgemeinde?
Weil die Menschen Glaube, Liebe und Hoffnung brauchen.

Was kommt Dir bei den folgenden 7 Themen der Kirchgemeinde in den Sinn?
Gemeinde:
Sie ist intakter als manche glauben könnten
Leben:
Leben ist vor allem Feiern und im Bezug stehen
Familie:
Die noch jüngeren Menschen auf den Lebensübergänge begleiten
Jugendliche:
Wie schon gesagt – die Lebensübergänge begleiten!
Senioren:
Gibt es nicht. Es sind Menschen mit verschiedenen Lebensbezügen. Sie sind der lebendige Boden der Kirchgemeinde
Soziales:
Als Seelsorgerin bin ich dankbar, dass auch die Fürsorge in unserer Gemeinde aktiv gelebt wird
Freizeit:
Die kulturelle Förderung ist eine wichtige Aufgabe der Kirche und ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt