Martin Jäger-Aebi

Sozialdiakon Martin Jäger-Aebi

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Tel. 081 252 27 04

Der hochtourige Sterngucker

In einem Churer Pfarrhaus aufgewachsen weiss Martin Jäger-Aebi, welche verschiedenen Facetten das Leben bereithält: Als gelernter Maschinenschlosser bei der RhB revidierte er nicht nur hochtourige Loks, sondern danach auch das AKW Gösgen und arbeitete als Hilfsgärtner. Nach der Diakonenschule war er bei den Sozialwerken von Pfarrer Sieber angestellt. Er machte eine Ausbildung zum Psychiatriepfleger, war Einsatzleiter der Churer Spitex und im Sozialdienst des Seniorenzentrums Cadonau tätig. Seite 2010 leitet er den Gemeinde- und Sozialdienst der Kirchgemeinde und gestaltet Begegnungsangebote für Senioren. In seiner Freizeit macht er unter anderem Führungen in der Sternwarte Falera.

Motto:
Ich engagiere mich in der Kirche, weil ich glaube, dass ich in Menschen, die bei mir anklopfen, Gott begegne.

Kurzinterview

Welche Tätigkeit in der Kirchgemeinde ist Ihnen am Wichtigsten?
Dort, wo ich gebraucht werde, versuche ich persönlich und gesamtheitlich zu beraten. Ich möchte Menschen nicht fallen lassen, meine Grenzen aber auch aufzeigen.

Was machen Sie ausserhalb der Kirchgemeinde?
Die Astronomie fasziniert mich seit klein auf. Das Singen im Kammerchor Chur und die klassische Musik generell bedeuten mir viel.

Wie tanken Sie Kraft und Energie?
In meiner Familie und bei meiner Frau, die mir die wichtigste Gesprächspartnerin ist. Ebenso wichtig ist mir meinem Glauben. Oft bin ich im vertraulichen Zwiegespräch mit Gott. Nicht fehlen darf das jährliche Timeout in meinen Segelferien.

Wo ist Ihr Lieblingsort in Chur?
Das Bänkli ob der Campodelswiese mit Blick auf die Stadt ist für mich ein „Traumzeitort“. Gerne liege ich aber auch zuhause in der Hängematte. Als Kirche mag ich die Regulakirche mit ihrer meditativen Stimmung und natürlich die Masanserkirche, die mir zur Heimat geworden ist.

Wieso braucht es die Kirchgemeinde?
Gott kann Ihnen überall begegnen aber eine verbindliche, tragfähige Gemeinschaft mit Gott und Menschen, in der alle willkommen sind, finden Sie nur in einer Kirchgemeinde. Egoismus und Individualismus endet oft in Einsamkeit.

Was kommt Ihnen bei den folgenden 7 Themen der Kirchgemeinde in den Sinn?
Gemeinde:
Die Begegnung in Gruppen mit Gott.
Leben:
Die Begegnung mit den Einzelnen und Gott.
Familie:
Die Kinder sind unsere Mitglieder der Zukunft, unser zukünftiges «Kundensegment».
Jugendliche:
Es ist eine grosse Herausforderung und ein wesentlicher Bestandteil der Kirche, Lebensbegleiterin der Jungen auch über die Konfirmation hinaus zu bleiben.
Senioren:
Sind die tragende Stütze der Kirchgemeinde und oftmals Menschen, die sich nach langer Pause wieder in der Kirche engagieren
Soziales:
Die Sozialdiakonie, wo es um das sichtbar Existentielle für den Menschen geht.
Freizeit:
Die Kirchenmusik und die Freiwilligen als „A und O“ der Kirche.