Plage, Pandemie und Hoffnung – Veranstaltungsreihe Regulakirche

Corona ohne Ende?

Pandemien und Plagen bedrängen die Menschen seit jeher, und immer wieder konnten sie sich davon befreien.

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe in der Regulakirche wollen wir das Thema mit ausgewiesenen Referenten, anregenden Gesprächen und wunderbarer Musik aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

Konzeption und Durchführung: Pfarrer Erich Wyss, Stephan Thomas, Martin A. Senn

Details finden Sie im Flyer.

Veranstaltungen Frühling 2021

Hier können Sie die Veranstaltung online als Aufzeichnung sehen.

Do, 8. April 2021, 19-20 Uhr
Diagnose und biblische Heilung
Ein Arzt erklärt die Krankheiten, von denen die Bibel erzählt

Immer wieder erzählen biblische Geschichten von Seuchen, Krankheiten und Heilung, aber auch vom Berufs- stand der Ärzte. Welche Krankheiten waren das? Gibt es sie noch, und was würde man heute dagegen tun? Pfarrer Erich Wyss schildert Beispiele. Der Bündner Arzt Gustav Ott macht dazu Diagnosen aus der Sicht der heutigen Medizin. Musik: Stephan Thomas, Orgel.

Do, 13. Mai 2021, 19-20 Uhr
Kann Glaube heilen?
Der Theologe Ralph Kunz über Gebet und Genesung

Do, 17. Juni 2021, 19-20 Uhr
Kräuterpfarrer und Seelsorger
Aus dem Leben und Wirken von Johann Künzle

Veranstaltungen Herbst 2021

Do, 23. September 2021, 19-20 Uhr
Pest, Grippe und Corona
Lesung über die finsteren Begleiter der Menscheit

Do, 28. Oktober 2021, 19-20 Uhr
Slam Poetry
Ein dichterischer Wettstreit über Medizin und Heilung

Do, 25. November 2021, 19.20 Uhr
Heilende Musik
Heilkraft der Musik in der Bibel und in der heutigen Therapie

Albert Camus - Die Pest

Noch niemand hatte die Krankheit wirklich akzeptiert. Die meisten waren vor allem empfindlich für das, was ihre Gewohnheiten störte oder ihren Interessen schadete. Darüber waren sie gereizt oder veärgert, und das sind keine Gefühle, die man der Pest entgegensetzen konnte. Zum Beispiel war ihre erste Reaktion, die Behörden verantwortlich zu machen. Die Antwort des Präfekten auf die kritischen Äusserungen, die von der Presse aufgegriffen wurden („Könnte man nicht eine Lockerung der vorgesehenen Massnahmen ins Auge fassen?“), war ziemlich unerwartet. Bis dahin hatten weder die Zeitungen noch die Nachrichtenagenturen eine amtliche Mitteilung mit Krankenstatistiken bekommen. Nun übermittelte der Präfekt sie Tag für Tag.