Winterpause des Angebotes: «Die Bibel. Eine Lesung.»

Winterpause des Angebotes: «Die Bibel. Eine Lesung.»

Die Stimme ist der Schall, der durch die Stimmlippen im Kehlkopf eines Menschen durch Schwingungen so verändert wird, dass Töne erzeugt werden.
Die Modulation der Schwingungen im Kehlkopf beruhen auf physikalischen Gesetzen, die unter anderem durch die Bernoulli-Gleichung beschrieben werden können. Äussere Einflüsse sind Variable in der Bernoulli-Gleichung. Die Schwingungsfähigkeit reagiert auf Druck, Temperatur, Raum etc. Im besten Fall werden druckvolle Tonschwingungen zu Gesang. Manchmal auch nur zu Sprache, die aber immerhin hilft die Schrift laut widerzugeben. In den Donnerstagslesungen über Mittag in der Martinskirche geschieht genau das. Die Schrift wird laut vorgelesen, indem die Stimmlippen in Schwingung versetzt werden.
Da aber die Kirche während des Winterhalbjahres kalt ist, beeinträchtigt diese Kälte ausgerechnet das empfindliche Organ. Aus ökologischen Gründen wäre es unsinnig, die Martinskirche für kurze dreissig Minuten aufzuheizen, um die Schwingungen des Stimmorgans positiv zu beeinflussen. Darum fällt die Bibellesung ab Oktober während des Winterhalbjahres aus. Nach den Frühlingsferien 2019 wird sie jedoch mit neuem Schwung und voller Schwingung wieder abgehalten.