Wolfgang Huber zu Gast in der Geburtsstadt seines Vaters, Dr. Kurt Huber

Wolfgang Huber zu Gast in der Geburtsstadt seines Vaters, Dr. Kurt Huber

Auf Einladung von Pfarrerin Manuela Noack war Wolfgang Huber am vergangenen Wochenende zusammen mit seiner Frau Emel zu Gast in Chur. Es ist die Geburtsstadt von Dr. Kurt Huber, der die ersten Lebensjahre hier verbracht hat, bevor die Familie nach Deutschland zog und er sich später der Organisation «Weisse Rose» anschloss und gegen das damalige Regime ankämpfte. Dr. Kurt Huber wurde am 13. Juli 1943 im Gefängnis München-Stadelheim – vor genau 80 Jahren – von der Nazi-Justiz hingerichtet. Sein Sohn, Wolfgang Huber, war damals erst vierjährig. Eine Gedenktafel an der Villa Brügger und die Huberstrasse in Chur erinnern an Dr. Kurt Huber.

Herzlich willkommen geheissen hat sie Stadtpräsident Urs Marti im Rathaus Chur sowie Curdin Mark, Präsident der Reformierten Kirche Chur. Sie besuchten das Geburtsthaus von Dr. Kurt Huber, die Villa Brügger sowie die Ausstellung mit Bildern aus der damaligen Zeit „Weisse Rose“ in der Comanderkirche in Chur.

Fotografiert am 28.10.23 von Olivia Aebli-Item/Südostschweiz

Auf den Fotos sind zu sehen: Stadtpräsident Urs Marti, Stefan Müller (Kanton GR), Emel Huber, Curdin Mark, Wolfgang Huber und Manuela Noack (von links) vor der Villa Brügger.

Hier sehen Sie den Gedenkgottesdienst vom 29. Oktober in der Comanderkirche zum Gedenken an Dr. Kurt Huber.
Video: Avi Sliman Videography

Die Südostschweiz vom 30.10.2023: Der Widerstand der Weissen Rose wirkt bis heute nach

Amtsblatt der Stadt Chur vom 03.11.2023: Ausstellung eröffnet – Der Sohn des Weisse-Rose-Mitglieds Kurt Huber besucht zum ersten Mal Chur Seite 1 | Seite 2