Alfred Enz

Pfarrer Alfred Enz

Quartier Lacuna/Wiesental
Altersheime Bodmer/Bürgerheim und Villa Sarona


Tel. 081 253 34 32

Auch Schwache sind vollwertige Menschen

Mit Leib und Seele Pfarrer ist Alfred Enz – aufgewachsen im Rheintal, Bürger von Gais AR und seit 2012 in Chur. Nach zehn Jahren Pfarramt in Thal-Lutzenberg war er noch länger vollamtlicher Religionslehrer an den Kanti St. Gallen und Brühl, dann acht Jahre Pfarrer in Oberuzwil-Jonschwil. Seite 2012 ist er in Chur. Jeder Mensch ist ihm gleich wichtig und so liegt ihm auch die Ökumene sehr am Herzen. „Die Reisen mit meiner Frau in den Osten haben mich gelehrt, die aktuellen politischen Probleme besser zu verstehen“. Als Seelsorger ist es ihm ein Anliegen, das Wort Gottes nicht wortwörtlich, sondern für die Menschen verständlich in den Alltag zu übersetzen.

 

Motto:
Ich engagiere mich in der Kirche, weil die  Liebe Gottes in der Botschaft des Evangeliums zeitlos aktuell ist.

Kurzinterview

Welche Tätigkeit in der Kirchgemeinde ist Ihnen am Wichtigsten?

Pfarrer Enz:
Alle Menschen sind gleich viel wert. Darum bin ich seit 35 Jahren als Pfarrer in der Verkündigung, Seelsorge, Bildung und Ökumene tätig.

Was machen Sie ausserhalb der Kirchgemeinde?
Seit unsere Kinder erwachsen sind, bin ich mit meiner Frau gerne im Wohnmobil unterwegs. Wichtig sind mir auch die Berge und Bewegung sowie die Horizonterweiterung durch das Lesen oder das Engagement bei der Aidshilfe Graubünden und der Armenienhilfe von Heidi Kind.

Wie tanken Sie Kraft und Energie?
Im Gespräch in der Ehe und Familie. Ich suche gerne meinen eigenen Weg. Dabei helfen mir meine Berg- und Skitouren. Ich kann meinen Körper fordern und in eine andere Welt abtauchen, um dann geistig frisch wieder zurück zu kommen.

Wo ist Ihr Lieblingsort in Chur?
Da gibt es verschiedene: unser Garten mit Blick auf den Calanda, aber auch die Comanderkirche als Ort des Dialogs oder die Regulakirche mit ihren interreligiösen Angeboten. Gerne bin ich auch in der Kantonsbibliothek.

Wieso braucht es die Kirchgemeinde?
Weil für die Gemeinschaft nicht nur die Leistung und der Status zählen.

Was kommt Ihnen bei den folgenden 7 Themen der Kirchgemeinde in den Sinn?
Gemeinde:
Die Gemeinschaft, von der Oberärztin bis zum Hilfsarbeiter
Leben:
Die geschätzte Seelsorge gerade im Spital oder den Seniorenheimen
Familie:
Ist ein Halt im Leben. Die Kirche soll die Menschen begleiten
Jugendliche:
Es wäre gut, das Erleben wieder mehr zu fördern, wie es früher z.B. in den Jugendlagern geschehen ist
Senioren:
Die Gottesdienste, seelsorgerliche Begleitung und die Gebete für Alt und Jung
Soziales:
Unser Sozialdienst ist aussergewöhnlich und sehr wichtig
Freizeit:
Kann die Menschen auf spannende Weise mit der Kirche verbinden – wie es z.B. die Reihe „Musik verbindet“ in der Martinskirche schafft.